Energiedatenmanagement

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Problemstellung

Beim Anfahren von Werkzeugmaschinen, Schmelzöfen oder Reaktoren kommt es regelmäßig zu Lastspitzen im Energieverbrauch. Werden mehrere solcher Maschinen oder Anlagen gleichzeitig hochgefahren z. B. nach einer geplanten Wartung, dann besteht die Gefahr, vom Energieversorger in einen höheren Tarif eingestuft zu werden.

Dies kann durch ein kontinuierliches Monitoring aller Verbräuche und der aktuellen Lastspitzen verhindert werden. Durch ein aktives Eingreifen etwa durch eine intelligente Freigaberegelung, können in einem weiteren Schritt die Anfahrprozesse vor dem Hintergrund der Energieverbräuche automatisiert werden.

Vorgehen

Auf Basis unseres erprobten Vorgehens bringen Sie ihr Energiedatenmanagement-Projekt zum Erfolg. In einem POSITIONSWORKSHOP werden die strategischen Ziele mit dem geplanten Vorhaben abgeglichen. Damit haben Sie Klarheit über die vorherrschende Ist-Situation und den technischen Lösungsansatz. Dieser wird so entworfen, dass er einerseits sehr schnell umgesetzt werden kann und andererseits die Erreichung der strategischen Ziele ermöglicht.

Gemeinsam wird eine priorisierte Roadmap für die Erfassung und Visualisierung der Energiedaten erarbeitet und diese mit unserem Expertenteam konsequent unter Einbeziehung der relevanten Mitarbeiter umgesetzt.

In einem weiteren Schritt werden die Mitarbeiter der IT-Abteilung in einem METHODIKWORKSHOP befähigt, systematisch und effizient weitere Schnittstellen-, Integrations- und Automatisierungsvorhaben eigenständig umzusetzen. So können zum Beispiel die Energieverbräuche einzelner Maschinen für weitere Auswertungen auch im ERP-System verfügbar gemacht.

Lösung

Mit TRANSCONNECT®-Adaptern werden die oft heterogenen Quellen für Energiedaten (z. B. Zähler, Retrofit-Sensorik, Maschinen-Schnittstellen, Drittsoftware) erschlossen. Die Daten werden zusammengeführt und normiert in einer Monitoring-Datenbank abgelegt. Die Visualisierung erfolgt mit dem mitgelieferten und frei konfigurierbaren Energie-Dashboard.

Weitere Funktionen sind:

Einstellen von Schwellwerten für automatische Alarmierungen.
Automatisches Auslösen von Aktionen in angeschlossenen Systemen (z. B. Produktionsplanung oder Anzeigetafeln).
Unterstützung der Nachkalkulation von Aufträgen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Energiekosten.

Ihre Technologische Basis — TRANSCONNECT® Industrial IoT Platform

TRANSCONNECT® ist die zentrale Datendrehscheibe nicht nur für Energiedaten. Die IoT-fähige Messgeräte (z. B. aus der Digalox-Reihe von TDE Instruments GmbH) nehmen die aktuellen Energieverbräuche auf und leiten die Werte über MQTT an TRANSCONNECT® weiter. TRANSCONNECT® normiert und speichert die Daten und bereitet sie zur Visualisierung auf.

TRANSCONNECT® verbindet darüber hinaus die IoT-fähigen Messgeräte und Sensoren (z. B. Digalox) und Industriesteuerungen der OT-bzw. Edge-Ebene mit den Systemen der IT-Ebene. So werden bspw. Anfahrprozesse von Maschinen und Anlagen zentral durch TRANSCONNECT® gesteuert: Erreicht der Energieverbrauch einen Grenzwert, dann werden Anfahrprozesse verzögert.

Alle Mitarbeiter behalten über graphische Dashboards stets den Überblick über die aktuellen Verbräuche bzw. über deren Verläufe und können auf dieser Basis fundierte Entscheidungen treffen.

Ihre Vorteile

  • Haben Sie Ihre Energieverbräuche stets im Blick und treffen Sie fundierte Entscheidungen auf Basis aktueller Informationen.
  • Nutzen Sie die Verbrauchsdaten auch in Ihren Anwendungssystemen für effektive Auswertungen.
  • Verhindern Sie zu hohe Lastspitzen mittels intelligenter Freigabemechanismen.
  • Fügen Sie weitere Messgeräte durch einfaches Plug’n’Play hinzu.
  • Behalten Sie Ihre Kosten stets im Blick.

Sprechen Sie uns an

Professional Services TRANSCONNECT®

Dr. Stefan Hennig

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SQL PROJEKT AG

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Dorett Barnekow

Dorett Barnekow

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